Verschiedene Modelle der Aufstellung prägen die bundesdeutsche Bibliothekslandschaft. Immer noch finden sich streng nach Systematik gegliederte Medienpräsentationen.
Daneben aber haben Modelle wie die dreigeteilte oder auch die fraktale Bibliothek und die Kabinettbibliothek Einzug gehalten und werden laufend weiterentwickelt. Einen kurzen Überblick über aktuelle Modelle liefert der Artikel "Moderne Präsentationskonzepte".
So haben sich zwischenzeitlich ähnliche oder davon abweichende Varianten der Aufstellung nach Interessenkreisen entwickelt. Bis zu welchem Grad und in welchen Medienbereichen die bisherige systematische Ordnung aufgelöst wird, welche Kabinette, Bereiche und Interessenkreise gewählt werden und wie das Aufstellungskonzept organisiert ist, hängt von der lokalen Struktur und Nachfrage ab.
In der Belletristik werden die Inhalte einzelner Romane mit Begriffen und Aufklebern gekennzeichnet oder innerhalb einer Systematikgruppe werden zusammengehörige Medien mittels Interessenkreisen markiert.
Eine gemeinsame Aufstellung von Medien aus verschiedenen Systematikgruppen (oft werden die Signaturschilder zunächst beibehalten) zu einem oder mehreren Themenbereichen bilden "thematische Inseln" im Kontrast zum ansonsten systematisch erschlossenen Bestand.
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