
Seit China seine einschneidenden Wirtschaftsreformen eingeleitet und damit die Depressionen als Folge der Kulturrevolution überwunden hat, erlebt dieses riesige Land mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern einen rasanten Aufschwung. Mit der Orientierung am kapitalistischen Westen hat aber die innere Demokratisierung der Gesellschaft bei weitem noch nicht Schritt gehalten. Gerade diese Defizite im Bereich persönlicher Freiheitsrechte und einer allgemeinen Pressefreiheit werden immer wieder in der aktuellen Literatur thematisiert. Hinzu kommt, dass eine staatliche Zensur und Verlage in Staatshand auch im Bereich der Belletristik das Erscheinen „unliebsamer“ Romane verhindern.
Vorgestellt werden in diesem Literaturbericht schwerpunktmäßig Romane und zwei Sachbücher mit literarischem Anspruch. Dabei ist für die Ansetzung zu beachten, dass in China der erste Name der Familienname ist, während die Auslandschinesen wie westliche Autoren behandelt werden.
China als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Ein Literaturbericht.
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