
Der Begriff Management kommt von lateinisch "manum agere" an der Hand führen und wurde im 20. Jahrhundert von Mary Follet als "die Kunst zusammen mit anderen Menschen etwas zu erledigen" definiert.
Die Stufen des Management-Prozesses:
Auch Bibliotheken sind Dienstleistungsbetriebe, die nach modernen
Managementgrundsätzen geführt werden und in denen auf allen Ebenen
Organisationsgeschick und Führungsqualitäten erforderlich sind. Bibliotheksmanagement ist der Oberbegriff für effizienzfördernde und optimierende Maßnahmen in einer Bibliothek und umfasst Aspekte wie Öffentlichkeitsarbeit, Kundenorientierung, Marketing, Qualitätsmanagment, Zielvereinbarungen, Leitbild, Personalmanagement, Controlling, Benchmarking/Betriebsvergleich, Budgetierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sponsoring und Fundraising.
Professionelles Bibliotheksmanagement heißt, durch eine angemessene Vertretung nach außen die finanziellen Voraussetzungen für eine effiziente Bibliotheksarbeit zu schaffen, und nach innen die Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass die Bibliothek im Rahmen ihrer Ressourcen effizient arbeitet. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der Etatkürzungen wird effizientes Bibliotheksmanagement bedeutsamer. Nur wenn es gelingt, den gesellschaftlichen Nutzen der Bibliothek deutlich zu machen und sich den neuen Herausforderungen mit modernem Management zu stellen, können Bibliotheken ihre zentrale Stellung als Bildungs- und Informationseinrichtungen behaupten und ausbauen.
Textbuch zum Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen
Sammlung von elektronischen Volltexten und Materialien zum Thema Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen;
Initiative der KIBA (Sektion 7 des dbv) in Zusammenarbeit mit der Managementkommission des Deutschen Bibliotheksverbandes
Bibliotheksportal: Rubrik Management
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