Egal, ob sie nun Medienkoffer, Medienkisten, Themenkisten oder Medienboxen heißen, die Konzeption ist fast immer die gleiche: zu einem bestimmten Thema werden unterschiedliche Medien zusammengestellt und in einem Koffer oder einer Box für die Ausleihe bereitgehalten.
Dieses versammelte Wissen zu einem Thema können Bibliotheken dann interessierten Schulen, Kindergärten oder sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit eine bestimmte Zeit zur Verfügung stellen.
Da im Kindergarten häufig projektorientiert gearbeitet wird, bietet sich Bibliotheken die Chance, die dort behandelten Themen aufzugreifen und die Wissensvermittlung mit attraktiven Medienangeboten zu unterstützen. Die Themenvielfalt hängt dabei von den im Kindergarten bearbeiteten Projekten ab und reicht von der Berücksichtigung jahreszeitlicher Ereignisse bis hin zu aktuellen oder weit gefassten Themenstellungen. Die Bibliothek kann hier ihre Kundenfreundlichkeit besonders unter Beweis stellen, indem sie individuelle Medienkoffer erstellt. Während der gesamten Projektphase sollten Medienkoffer dann auch begleitend angeboten werden, d. h. die Ausleihzeit bei Bedarf verlängerbar sein.
Viele Bibliotheken haben gerade mit dem Angebot Medienkisten den Grundstein zu einer konzeptionell gestalteten Kooperation mit Kindergärten gelegt, bei der Medienkisten nur einen Teilbereich der Angebotspalette ausmachen und von Führungen in der Bibliothek, Besuchen im Kindergarten, Vorleseangeboten und vielen weiteren Bausteinen ergänzt werden, die allesamt das Ziel haben, zur frühkindlichen Leseförderung beizutragen.
Burgkirchen, Gemeindebibliothek:
LESEKOFFER-Teams machen Bilderbücher schmackhaft
(Bibliotheksnachricht auf OeBiB.de vom 12.08.11)
Große Kisten für kleine Kinder - Erfahrungsbericht aus der Stadtbücherei Landshut
(ÖBiB 2/2002)
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