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    Sponsoring

    ... beruht auf Gegenseitigkeit 

    Sponsoring ist ein Geschäft der Gegenseitigkeit und beruht auf dem Prinzip des Austausches von Leistung und Gegenleistung. Kultursponsoring ist die "Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen durch Unternehmen zur Förderung von Personen und / oder Organisationen im sportlichen, kulturellen und / oder sozialen Bereich verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen", so lautet eine Definition des Experten Manfred Bruhn.

    Imagepflege ist für Unternehmen das wichtigste Motiv des Sponsoring

    Partner sind einerseits die Unternehmen, für die das Engagement im kulturellen Bereich zunehmend interessant wird und im Rahmen ihres Marketing- und Kommunikationskonzeptes der Imagepflege dient. Diese erwarten in der Regel für die Unterstützung eine Gegenleistung, z.B. mehr Bekanntheit und neue Kontakte. Die Firmen wollen im Rahmen ihres Unternehmenskonzeptes dokumentieren, dass sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und gleichzeitig die öffentliche Anerkennung ihres Engagements durch Publikum und Medien erreichen. Bei der Darstellung in der Öffentlichkeit soll der Firmenname in unmittelbarem Zusammenhang mit der geförderten Institution bzw. dem Projekt genannt werden.  Als weitere Sponsoringmotive von Unternehmen sind die Verbesserung der Kundenpflege, die Ansprache neuer Zielgruppen und die Steigerung der Mitarbeitermotivation von Bedeutung.  

    Sponsoring in Bibliotheken muss gezielt sein und darf nicht die kommunale Grundfinanzierung ersetzen 

    Auf der nehmenden Seite haben sich auch Bibliotheken dieser Finanzierungsform geöffnet, wobei nicht die Grundfinanzierung durch die Kommune ersetzt werden soll, sondern eine Erweiterung des Angebotes im Vordergrund steht, z.B. die Ergänzung des Medienbestandes oder die gezielte Förderung einzelner Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekte. Die Kooperation sollte allerdings nicht zur Abhängigkeit führen und der Sponsor sollte auch keinen inhaltlichen Einfluss nehmen. Wenn Bibliotheken Sponsoring betreiben, so ist damit die systematische Einwerbung von Sach- und Geldmitteln oder Dienstleistungen für die eigene Institution gemeint.  

    Leistungen der Bibliotheken für Sponsoren:

    • Name und Firmenlogo des Sponsors auf den Werbematerialien
    • kostenlose Anzeigen der Firma im Programmheft oder auf Eintrittskarten 
    • Grußwort des Unternehmens im Programmheft 
    • Hinweis auf den Sponsor in Presseberichten 
    • Einladung eines Firmenvertreters zu Pressekonferenzen 
    • "Freikartenkontingente" für den Sponsor bei Veranstaltungen 
    • Bezeichnung: "offizieller Sponsor der Literaturtage..." 
    • Hinweistafeln auf den Sponsor während der Veranstaltung 
    • Bereitstellung von Werbeflächen (Bildschirmschoner, Fristzettel)  
    • Angebot zur Raumnutzung (Tisch zur Präsentation und ggf. zum Verkauf für Buchhandlungen oder auch Reisebüros)

    Materialien

    Sponsoring (PDF)

     

    Links

    Alternative Finanzierungsmöglichkeiten 
    Rubrik Bibliotheksmanagement 

    E.ON Bayern
    Kinderbibliothekspreis 2011
     
    Besonderes Engagement im Bereich der Leseförderung gewürdigt
    (Meldung auf OeBiB.de vom 05.08.11)

     

     

     

     

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