Eine Website (auch Webpräsenz oder Internetauftritt) besteht aus mehreren, durch eine einheitliche Navigation miteinander verbundenen Webpages (auch Internetseiten), die Informationen in Form von Texten, Bildern, Links usw. enthalten. Ursprünglich wurde nur die erste Einstiegsseite auch als Homepage bezeichnet, mittlerweile wird dieser Begriff fast schon synonym zur gesamten Website verwendet.
Technisch gesehen handelt es sich bei einer Website um Dateien, die in ihrer einfachsten Form in der Programmiersprache HTML (Hypertext Markup Language) abgefasst sind. In diese Struktur sind dann weitere Dokumente wie zum Beispiel Bilddateien eingebunden.
Damit eine Website von anderen Nutzern gesehen werden kann, müssen Programmcode und andere Dateien physikalisch auf einem großen Rechner (Server) zum Abruf vorgehalten werden, diesen Vorgang nennt man Hosting. In den seltensten Fällen übernimmt eine Bibliothek diese Dienstleistung selbst, sie mietet die Speicherkapazität (Webspace) bei einem Internetprovider. Die Angebote hierbei variieren; je nachdem wie umfangreich eine Website ist, wie hoch der Datenverkehr (Traffic) ausfällt und welche Serviceleistungen zusätzlich gewünscht werden (Datensicherung, Virenschutz, Support-Anfragen etc.). In vielen Fällen übernimmt die Trägerorganisation einer Bibliothek dieses Hosting selbst.
In der Regel bekommen deutsche Internetseiten die Adressendung (Top-Level-Domain) „.de". Nach dem Dienstleister, der die Speicherkapazität (Webspace) für die Website übernimmt, wird der zweite Teil einer Internetadresse benannt: Zum Beispiel ist die Bayerische Staatsbibliothek der Host für die Internetseiten der Landesfachstelle. Die sogenannte Second-Level Domain ist also „bsb-muenchen.de". Die Landesfachstelle als Abteilung der Bayerischen Staatsbibliothek bekommt jedoch eine eigene Unter-Site mit der Sub-Level Domain „lfs.bsb-muenchen.de". Damit diese leichter zu merken ist, wurde zusätzlich ein „Alias" als „sprechende Domain" eingerichtet: „oebib.de". Das „www" am Anfang einer Internetadresse steht für World Wide Web und kennzeichnet das zu verwendende Hypertextsystem; andere Systeme sind zum Beispiel E-Mail oder IRC (Internet Relay Chat). Diese eindeutigen Angaben zum Abruf einer Internetseite werden oft auch als URL (Uniform Resource Locator) bezeichnet.
Die Übertragung der Inhalte benötigt ein einheitliches Netzwerkprotokoll. Dieses regelt, wie Daten zwischen verschiedenen Rechnern ausgetauscht werden; die gängigsten sind dabei HTTP (Hypertext Transfer Protocol) und FTP (File Transfer Protocol).
Zur Darstellung von Website-Inhalten dienen spezielle Softwareprogramme, die Internetbrowser. Zu den bekanntesten Browsern gehören Firefox (Mozilla Foundation), Internet Explorer (Microsoft) und Safari (Apple), verhältnismäßig neu ist dagegen Google Chrome (Google).
Die Seiten der Landesfachstelle
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