RFID

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    RFID ist die Abkürzung für radio-frequency identification. Zu deutsch: Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Radiowellen übertragen per Funk Signale zwischen dem RFID-Chip (Transponder) eines Mediums und der Ausleih- und Rückgabestation. Werden Gegenstände, wie z.B. Bücher, mit einem Transponder-Etikett ausgerüstet, ermöglicht die RFID-Technik die berührungsfreie Erkennung und Weiterleitung von Daten über Funk an das Verbuchungssystem. Der Transponder enthält als Information nur die Nummer, die auch auf dem Barcode-Etikett zu sehen ist. Weder auf den RFID-Etiketten in den Medien noch auf den RFID-Ausweisen werden Daten abgespeichert, die Rückschlüsse auf das Mediennutzungsverhalten von Kund*innen enthalten. Eine Nachvollziehbarkeit von Medienausleihen, das Anlegen von Nutzerprofilen oder andere Datenerhebungen im Zusammenhang mit dieser Technik ist per Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) untersagt.

    RFID wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich in Bibliotheken eingesetzt. Die Mitarbeiter*innen werden durch den Einsatz RFID-gestützter Technik von Routinearbeiten entlastet. Eine Folge sind neue zeitliche Freiräume für die Planung von Veranstaltungen und für die Kundenkommunikation. Die Benutzer*innen gewinnen durch die Selbstbedienung eine größere Flexibilität. Medien können zudem diskret am Automat selbst verbucht werden.

    In folgenden Bereichen wird bereits RFID eingesetzt: Ausleihe und Rückgabe (Stapelverbuchung), Sortierung, Inventur, Zahlungsverkehr, Mediensicherung (Kontrolle auf Vollständigkeit wird dabei der Maschine überlassen), Audio-/Videoservice und Zugangskontrolle.

    Vorteile
    für die Bibliothek

    • Imageänderung
    • Entlastung von eintönigen Routinetätigkeiten
    • mehrere Medien gleichzeitig im Stapel verarbeiten
    • Neue zeitliche Freiräume für Veranstaltungen und Kundenkommunikation
    • Der Kundenkontakt gewinnt an Intensität
    • Unterschiede in der Einsetzbarkeit des vorhandenen Personals
    • Umschichten von Personal kann zu Erweiterung der Öffnungszeiten führen
    • Bestandspflege wird einfacher und schneller
    • Medienzirkulation erhöht sich
    • Medien jeder Art und jeden Typs sind gesichert

    für die Kund*innen

    • Ausleihe und Rückgabe im Stapel
    • Selbstbedienung und somit größere Flexibilität in der Benutzung der Bibliothek
    • Eigenständige Kontoverwaltung und Übersicht
    • Diskretion und Niederschwelligkeit

    Bevor Sie sich Installationen im bibliothekarischen Umfeld anschauen, ist es ratsam ein Gespräch mit Ihrem Softwareanbieter zu führen. Nicht jeder Bibliothekssoftwarehersteller unterstützt jede technische Lösung. Sie können sich Recherchearbeit ersparen, wenn Sie die Möglichkeiten Ihrer Bibliothekssoftware kennen.

    Umfangreiche, wenn auch schon ältere, Informationen zu RFID finden Sie auf dem Bibliotheksportal, eingeteilt in die Bereiche: Basisinformationen, Qualitätssicherung, Marktbeobachtung, Praxis (Erfahrungsberichte, Leistungsverzeichnisse zur Ausschreibung, Benutzerinformationen), Normung, Veröffentlichungen zum Thema

     

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