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Die Stadtbücherei Würzburg arbeitet an der Zukunft der Bibliothek

Ziel der Bibliotheksarbeit soll es sein, Teilhabe zu ermöglichen, zu offenen und niederschwelligen Orten der Begegnung zu werden.

Eingangsbereich der Stadtbücherei Würzburg / © LFS Würzburg

Eingangsbereich der Stadtbücherei Würzburg / © LFS Würzburg

Am 22.9.2020 arbeiteten alle Mitarbeitenden der Stadtbücherei in einem internen Workshop an der Zukunft der Bibliothek – ein Projekt, das bis Mitte 2022 in einen Bibliotheksentwicklungsplan münden soll.

Der Stadtrat erteilte der Stadtbücherei im Herbst 2019 einstimmig einen entsprechenden Auftrag. Und die Kulturstiftung des Bundes fand das Konzept der Würzburger Stadtbücherei unterstützenswert, fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“. Denn Bibliotheken sind längst mehr als reine Lese- und Ausleihstätten: In Zeiten des digitalen Wandels und zunehmender Diversität vermitteln sie wichtige Medienkompetenzen und sind aktive Förderer gesellschaftlicher Debatten. Ziel der Bibliotheksarbeit muss es sein, Teilhabe zu ermöglichen, zu offenen und niederschwelligen Orten der Begegnung zu werden.

Wie bereits am Hubland sollen sich die Konzepte und Einrichtungen an den jeweiligen Aufgaben, Standorten und Wünschen der Bürger*innen orientieren, deren Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Deshalb wird es im Projektverlauf „Bibliotheksentwicklungsplan“ immer wieder Möglichkeiten zur Partizipation geben. Den Anfang machte am 23.9. die Stadtteilbücherei Heuchelhof, wo eine Art Bestandsaufnahme erfolgen sollte. Ziel der Abende ist es nicht, ein fertiges Konzept zu erarbeiten. Vielmehr interessiert sich das Team der Stadtbücherei dafür, was bisher vor Ort vermisst wurde, welche Wünsche und Ideen die Bürger*innen für so ein neues Stadtteilzentrum haben, welche Angebote dort gemacht werden sollten und wie dies durch eine entsprechende Gestaltung des Ortes befördert werden kann.


Homepage der Stadtbücherei Würzburg

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