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Digitalprogramm „WissensWandel“ des dbv erhält zusätzlich 10 Mio. Euro für Bibliotheken und Archive

Zunächst werden die vorliegenden Anträge und die Warteliste abgearbeitet. Es besteht eine begrenzte Aussicht neu berücksichtigt zu werden.

© dbv

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Das Digitalprogramm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) erhält zusätzlich 10 Mio. Euro zur Förderung von Digitalisierungsvorhaben von Bibliotheken und Archiven. Die Mittel stammen aus dem vom Deutschen Bundestag aufgestockten Rettungs- und Zukunftspaket NEUSTART KULTUR von Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Damit stehen dem Programm „WissensWandel“ insgesamt 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Seit Anfang November 2020 gingen beim dbv 576 Anträge mit einer beantragten Fördersumme von insgesamt rund 22,8 Mio. Euro ein, davon 241 Anträge bereits am ersten Tag. Aufgrund der hohen Überzeichnung musste die Antragstellung wenige Wochen später gestoppt werden.

Mit dem aktuellen Zuschlag von 10 Mio. Euro werden erst die noch vorliegenden Anträge und die Warteliste abgearbeitet. Ganz aussichtslos ist eine Neueintragung trotzdem nicht. Ob Sie zur Antragstellung aufgefordert werden, hängt letztlich von der Ablehnungsquote ab. Unter diesem Vorbehalt und mit dem Wissen um die begrenzte Erfolgsaussicht können Sie auch jetzt noch einen Versuch starten, bei der Förderung berücksichtigt zu werden.

Außerdem wird mit der Aufstockung eine Verlängerung des Bewilligungszeitraums bis zum 31.12.2021 für alle Projekte und pauschal gewährt.

WissensWandel
Das Programm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbandes wird innerhalb von NEUSTART KULTUR von der Kulturstaatsministerin gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Programm NEUSTART KULTUR zielt auf einen Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland, indem Kultureinrichtungen zur Wiedereröffnung ihrer Häuser, Programme und Aktivitäten ertüchtigt werden. Nähere Informationen zum Programm „WissensWandel“ finden Sie unter:

www.bibliotheksverband.de/wissenswandel

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