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Dritte Max-Mannheimer-Kulturtage 2020 in Bad Aibling

Zu einem viel beachteten Leuchtturm-Projekt in der Region entwickeln sich die Max-Mannheimer Kulturtage Bad Aibling.

Mannheimer Kulturtage in Bad Aibling - Logo

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Ein lebendiger Dialog und Austausch unter dem Motto #MiteinanderErinnern werden auch 2020 die vielfältige Veranstaltungsreihe begleiten, die mit einer Zusatzveranstaltung am 10. März beendet wird.

Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung von Stadt Bad Aibling, Stadtbücherei, vhs, Kreis Migration, Mut & Courage, Historischer Verein, Gymnasium, Kath. Stadtkirche und Evang.-Luth. Christuskirche Bad Aibling.

Die Aufforderung „Denkt dran, Kinder: Nie wieder Krieg!“ von Heinrich Böll, Literaturnobelpreisträger von 1972, umkreist und verbindet die einzelnen Veranstaltungen miteinander.

Am Freitag, den 24. Januar wurden die Max-Mannheimer-Kulturtage durch Bürgermeister Felix Schwaller im Bad Aiblinger Rathaus eröffnet und der Dokumentarfilm „Der weiße Rabe“ von Carolin Otto gezeigt. Anlässlich des 100. Geburtstags wurde dieser Abend dem Leben und Wirken Max Mannheimers gewidmet, der im Herbst 2016 verstorben ist.

In der Stadtbücherei fand am 28. Januar die Autorenlesung „Geboren im KZ“ mit Eva Gruberová und Helmut Zeller statt. Als Ende April 1945 die Amerikaner das Lager Dachau befreien, stoßen sie zu ihrer größten Überraschung auf sieben Frauen mit Babys. Das Autorenpaar Gruberová/Zeller erzählt in ihrem Buch die unglaubliche Geschichte von Eva und Miriam, zwei dieser sieben jüdischen Mütter, die verschiedene Konzentrationslager durch viele glückliche Zufälle überleben konnten.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Max-Mannheimer-Kulturtage:

  • „Winterbienen“ – Autorenlesung mit Norbert Scheuer
  • Fotoausstellung „Im Krieg sagtest Du einmal…“ – Fotografien von Eddie Bonesire
  • „The Butterfly-Project“ – Schmetterlinge gegen das Vergessen. Das weltweite Butterfly-Project verbindet kreatives Gestalten mit geschichtlicher Bildung und macht inzwischen bundesweit „Schule“
  • „Jüdisches Leben heute“ – Vortrag und Gespräch mit Ellen Presser, Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Die „Lebensborn“-Kinder von Steinhöring – Exkursion mit Vortrag
  • „Denkt dran, Kinder: Nie wieder Krieg!“ – Michael Stacheder liest aus Texten von Heinrich Böll mit anschließendem Tischgespräch
  • Workshop „Den Menschen im Blick“ mit Britta Schellenberg – Kritische Beleuchtung von Eigen- und Fremdbildern
  • Konzert mit Duo Frangipani & Friends: „Grenzenlos – Musik verbindet“
  • Ökumenische Nachtgebete in Bad Aiblinger Kirchen
  • Zusatzveranstaltung im März: „Ich hatte Glück, ich habe überlebt“ – aus dem Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky 1943-1944; szenische Lesung mit Musik im Gymnasium Bad Aibling

Weitere Informationen:
Flyer
Plakat

 

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