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Medientipp: „Blind” von Christine Brand

Ein blinder Ermittler sieht klar.

Blind / © Blanvalet - Penguin Random House Verlagsgruppe

Blind / © Blanvalet - Penguin Random House Verlagsgruppe

Hochspannung. Nervenkitzel. Klasse geschrieben. Zwischendurch wirklich atemlos zu lesen!

Nathaniel Brenner ist blind. Während er sich via App von einer Frau bei der Hemdauswahl helfen lässt, hört er, dass dieser ganz offenbar etwas zugestoßen sein muss. Leider glaubt man ihm bei der Polizei nicht. Eine Journalistin, Milla Nova, die er von einer Reportage her kennt, glaubt ihm zunächst auch nicht. Anscheinend ist Carole Stein - den Namen konnte er irgendwann herausfinden - wohlauf.

Was so nicht ganz richtig ist. Die Hochschwangere wurde nämlich tatsächlich entführt. Nathaniel bleibt hartnäckig, ebenso Milla.

„Nebenbei” gibt es noch einen „echten” Fall bei der Polizei, an dem auch die Reporterin dran ist. Und plötzlich gerät Nathaniel selbst ins Visier der Kriminaler.

Es ist und wird und bleibt spannend bis zum Schluss. Die Autorin beherrscht die Kunst, die Leserin/den Leser an der kurzen Leine zu halten wie nur wenige es können! Etwas Vergleichbares habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen. Ich freu mich schon auf weitere Bände um die Journalistin und den blinden Hobbyermittler!
 

Dieser Medientipp erschien zuerst im Büchereiblog der Stadt- und Schulbibliothek Gunzenhausen.
 

Brand, Christine:
Blind : Kriminalroman / Christine Brand. - 1. Auflage, Taschenbuchausgabe. - München : Blanvalet, 2020. - 446 Seiten ; 19 cm, 360 g
Frühere/spätere Titel: Fortgesetzt durch Band 2: Brand, Christine: Die Patientin
ISBN 978-3-7341-0620-0   Broschur : EUR 10,00

 

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