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Staatsminister Bernd Sibler besuchte die Stadtbibliothek in der Aumühle Fürstenfeldbruck

Er wollte sich einen Eindruck verschaffen, wie die Einrichtung mit den Schutzauflagen nach der Wiederöffnung am 11. Mai zurechtkommt.

v.l.: Staatsminister Bernd Sibler, Oberbürgermeister Erich Raff, Bibliotheksreferentin Irene Weinberg, MdL Gabriele Triebel, Bibliotheksleiterin Diana Rupprecht / © Stadt Fürstenfeldbruck

Am 19. Mai besuchte Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, die Stadtbibliothek in der Aumühle. Er wollte sich einen Eindruck verschaffen, wie die Einrichtung mit den derzeitigen Schutzauflagen nach der Wiederöffnung am 11. Mai zurechtkommt.  Zum Termin waren auch die Landtagsabgeordnete Gabriele Triebel  und die neue Bibliotheksreferentin der Stadt, Irene Weinberg sowie Ute Palmer (BSB/Landesfachstelle) gekommen. Der Besuch beruhte auf einer Initiative der Landesfachstelle München.

Bernd Sibler betonte: „ Ich bin froh, dass die Bibliotheken in der letzten Woche wieder öffnen konnten. Es war mir ein großes Anliegen. Wenn die Kinder schon zu Hause sein müssen, dann ist es gut, sie mit Literatur zu versorgen“.

Bei der Führung durch die Bibliothek erläuterte die Leiterin, Diana Rupprecht, dass die Rückgabe- und Ausleihzahlen in der ersten Woche auf einem guten Niveau gewesen seien. Dennoch liege vieles brach und es fehle das Leben in der Bibliothek. Die Benutzung von Arbeitsplätzen, der Aufenthalt im Lesecafé, Besuche von Schul- und Kitagruppen – all dies ist derzeit noch nicht erlaubt.

Sibler warnte davor, zu schnell wieder den Normalbetrieb aufzunehmen.  In Bayern werde man maßvoll, Schritt für Schritt weiter vorangehen. Auch hinsichtlich der Öffnung des Lesecafés vertröstete der Minister die Bibliotheksleiterin, selbst wenn Restaurants ab 25.5. in Bayern wieder öffnen dürfen. Es werde erst noch entschieden, wie es mit der Kunst und Kultur weitergehe.

Schließlich äußerte der Staatsminister viel Anerkennung für die Stadt und die Bibliothek. Das Anschaffungsbudget von 88 000 Euro sei vorbildlich, ebenso die Benennung einer städtischen Bibliotheksbeauftragten.
„In der Praxis sieht man, dass es am Ende die Menschen sind. Hier spürt man vom ersten Moment an, dass es definitiv eine Leidenschaft gibt“, stellte er fest.

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