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    Stadtbücherei Forchheim:
    Ein Traum in bunt

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    Mit dem Neubau der am 2.8.2013 neu eröffneten Stadtbücherei Forchheim auf einem schon bebauten Grundstück konnte die Nutzfläche des nun dreigeschossigen Gebäudes gegenüber der alten eingeschossigen Stadtbücherei in der Schulstraße auf jetzt 1.115 m² verdreifacht werden. Dazu musste der Mittelteil eines ehemaligen Krankenhauses abgerissen werden.

    Die Leiterin der Stadtbücherei, Bibliotheksinspektorin Doris Koschyk holte sich für die Inneneinrichtung und das Raumkonzept der neuen Bibliothek viele Ideen bei Besichtigungsfahrten innerhalb und außerhalb Bayerns und ließ sich vor allem auch von den neuen Stadtbibliotheken in Bayreuth und Nürnberg inspirieren.

    Von außen stellt die Ansicht der Fassade in Weiß und verschiedenen Rot-Tönen in reduzierter Formensprache ein Bücherregal dar, wobei das Weiß die Bücherborde, die roten Flächen die eingestellten Buchrücken symbolisieren.
    Durch das Tor mit hinterleuchtetem Schriftzug, das gleichzeitig Vordach und Windfang ist, gelangt man in die neue Stadtbücherei. Dort wird man mit einem herzlichen "Willkommen", übersetzt in die wichtigsten Sprachen, empfangen. Schriftzügen, die zur Information oder als Stimmungsträger eingesetzt werden, wird man in der Stadtbücherei noch häufiger begegnen.

    Das Wegleitsystem an der halbhohen Wand, hinter der sich die Garderobe befindet, informiert als Wegweiser über die wichtigsten Hauptfunktionen der neuen Stadtbücherei. Dabei dienen die verschiedenen Farben als Erkennungsmerkmal für die Stockwerke und Abteilungen. Im Erdgeschoss akzentuiert die Farbe Grün als Symbolfarbe den Kinderbereich. Der erste Stock mit den Romanen und dem Lesecafe ist in Rot gehalten. Im 2. Stock befinden sich der gelbe Sachbuchbereich und der Jugendbereich in Türkis. In allen Geschossen präsentieren sich die Terminals für den Opac und das Internet in Blau. Davon unabhängig können aber auch über entsprechende Hotspots mitgebrachte oder für die Nutzung im Haus ausleihbare Laptops betrieben werden. Die wichtigsten Räume sind mit einer sogenannten Hörschleife bestückt. Hier können sich Menschen mit Hörgerät direkt aufschalten, um deutlicher hören zu können. Taktile Kennzeichen für Menschen mit Sehschwäche sind im Aufzug und den Handläufen der Treppen zu ertasten.

    Der Empfangstresen bildet die Zentrale für Info, Anmeldung und Beratung. Der Bildschirm an der Rückseite informiert über Aktuelles. Zwei Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Höhen sichern die Zugänglichkeit im Stehen aber auch im Sitzen, etwa für Rollstuhlfahrer. Während der Öffnungszeiten kann man die Medien am "Selbstverbucher", schräg gegenüber dem Empfangstresen, auch eigenständig ausleihen und zurückgeben. Dank der vollautomatischen Medienrückgabestation im Außenbereich ist die Rückgabe der Medien aber auch rund um die Uhr möglich.

    Die an der hinteren Rundung des Empfangs präsentierten Brettspiele markieren den Beginn der dahinter liegenden Kinderbücherei. Die Regale sind dort nicht ordentlich in Reih und Glied positioniert, sondern als wild verstreute, aufrecht aufgeschlagene Bücher, eben wie in einem Kinderzimmer, über die Fläche verteilt. Hinter den übergroßen Büchern finden sich Büchernischen und Sitzbänke. Hier können sich die kleinen Leser direkt in das Buch setzen.

    Zwei Bücherwürmer mit den Bilderbüchern für die ganz jungen Leute schlängeln sich durch den Raum. Das Zentrum der Kinderbücherei aber bildet eine Leseinsel. Die Kinder können sich hier zum Schmökern und Kuscheln in eine Höhle zurückziehen. Bei Vorlesestunden dienen die Treppenstufen zur Inselspitze gleichzeitig als Sitze. Darüber wölbt sich ein Firmament mit den wichtigsten Sternenbildern, deren Sterne in den verschiedenen Lichtfarben funkeln.

    Über die Treppe, die als Ausstellungsraum für Bilder fungiert, oder über den Aufzug (mit Sprachansage) gelangt man in die beiden anderen Stockwerke.

    Im Romanbereich im 1. Stock dominiert die Farbe rot. Die Leselounge im Zentrum des Romanbereichs wirkt als Raum im Raum durch die halb abschließende, nach unten geführte Deckenschürze, die mit Zitaten von Autoren beschriftet sind, und die Sitzmöbel fast wie ein gemütliches Wohnzimmer. Eine Sitzgruppe mit Sicht auf die direkt an der Stadtbücherei vorbeifließenden Wiesent lädt dazu ein, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.

    Das Lesecafé ist im Normalbetrieb locker betischt und bestuhlt, kann aber auch als Vortragsraum genutzt werden. Im Presseboard steht die Tagespresse zur Verfügung, auf dem Rahmen sind Zeitungsartikel aus der Forchheimer Presse abgebildet. In der Zeitschriftenwand findet man eine große Auswahl von aktuellen Zeitschriften und an der Cafebar eine stattliche Auswahl von nicht nur Koffeinhaltigen Getränken.

    Wer im gelben Sachbuchbereich im 2. Stock lernen, sich weiterbilden oder den nächsten Urlaub planen will, kann sich an die Studierplätze direkt zwischen den Regalen oder an die Außenfront mit Fenstern zum Stadtpark setzen.

    Zentrales Thema des ganz in Türkis gehaltenen Jugendbereiches ist die Welle. Das auf dem Teppich surfende Wellen-Highboard und die Chilling-Area sind der ideale Treffpunkt zum Lesen, Reden, Spielen, oder Surfen.

    Die als Röhre gestaltete und in Schwarz gehaltene „Media-Tube“ zwischen dem Sachbuch- und dem Jugendraum entführt auf eine technisch wirkende Backstage-Bühne für Film oder Theater. Der Boden ändert sich von Stein in Blech, eine Wandseite ist aus Stahl und bietet Fläche, um Filmposter anzupinnen. Die Lampen wechseln zu Bühnenstrahler. Das Schwarz vermittelt den Eindruck eines Bühnenhintergrundes, vor dem die farbigen Filmhüllen um so mehr in den Vordergrund treten und zum Hauptdarsteller werden.

    Auf der neu konzipierten Homepage der Stadtbücherei können Sie sich unter www.forchheim.de/stabue-vr/ auf einen virtuellen Rundgang begeben.

     

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