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    Bibliotheksporträts

    Stadtbücherei Freilassing
    Aus Kellerkind wird auffälliger Würfel

    Neubau
    Sitzhöhlen
    Dschungelwand
    Neuheiten
    Bilderwand
    Sachbücher und Romane

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    „Wenn Du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen“: Mit diesen Worten von Cicero eröffnete Bürgermeister Josef Flatscher die Feierstunde zur Eröffnung der neuen Stadtbücherei Freilassing am 7.10.2011. Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Stadtrat, Schulen, Kindergärten und benachbarten Bibliotheken wohnten der Veranstaltung bei. Die Bürger Freilassings können nun beides genießen: eine neue Bibliothek und einen „Lesegarten“. Die Stadtbücherei liegt im bevölkerungsreichsten Stadtviertel, direkt neben der Grund- und Mittelschule.

    Nach jahrelangem Dasein als „Kellerkind“ in der örtlichen Hauptschule hat sich die Bibliothek gemausert: Äußerlich ein auffallender orangefarbener Würfel, der etwas zurückgesetzt zum generalsanierten (blauen) Schulgebäude steht, im Inneren ein wohnlicher heller Raum auf zwei Ebenen. Eine große Leseterrasse im Innenhof zur Schule sorgt in den warmen Monaten für zusätzliche Aufenthaltsqualität. Hier bieten zwei Meter hohe Stahlbücher Sichtschutz, die von Schülern kreativ farblich gestaltet werden können.

    Kinderbücher und Medien zu aktuellen Themen sind im Erdgeschoss auf 200 m² untergebracht. Dort befindet sich der Kinderbereich mit einer Polsterlandschaft in fröhlichen Farben zum Lesen allein und in Gruppen, zum Ausruhen, Genießen und Toben. Kinder sind die Haupt-Zielgruppe des Büchereiteams. Kindergartenkinder erwerben ihren Bibliotheksführerschein, für Schulen werden klassenspezifische Bibliotheksbesuche angeboten. Klassensätze ergänzen den Service. Das Lesecafé (zur angrenzenden Terrasse) mit den Zeitschriften und Zeitungen sowie den Medientürmen für die Neuanschaffungen sorgt dort für eine behagliche Atmosphäre.

    Gehen die Besucher die Treppe hinab ins Untergeschoss, werden sie mit einem überraschenden Blickfang belohnt:  168 Fotos aus der Stadtgeschichte Freilassings schmücken die anthrazitfarbene Wand neben der Treppe. Die Fotos verbinden Vergangenheit und Gegenwart, Spektakuläres und Alltägliches aus der Stadthistorie miteinander. Im Untergeschoss haben Belletristik, Sachbücher und auch die Jugendlichen ihren Platz gefunden. Zwei Internet-Arbeitsplätze stehen hier den Kunden zur Verfügung.

    Die ganze Bibliothek ist barrierefrei gebaut. Sie soll auch ein Ort des Wohlfühlens sein – dafür sorgen viele Sitzmöglichkeiten wie Sofas, Sessel und Lesekissen. Die Farbgebung geht auf Le Corbusiers Farbenlehre zurück – obwohl orange dominiert, hat das Auge auch Gelegenheiten, sich „sanfteren“ Farbflächen zuzuwenden.

    Auch technisch ist die Bibliothek in der Gegenwart angekommen. Wurde in der alten Bücherei noch über Buchkarten verbucht, können die Kunden ihre Medien nun mittels RFID selbst verbuchen. Die Buchrücknahme wird an der Theke vom Personal übernommen.

    Ute Palmer-Horn

     

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