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    Medientipps

    Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoszstangen zu ernaehren

    Auf der Suche nach dem verehrten wie verfluchten Vater Baum, Antonia: Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren

    Johnny, Clint und Romy wachsen bei ihrem alleinerziehenden Vater Theodor in völlig ungeordneten Verhältnissen auf. Theodor ist Arzt, Künstler, Autohändler und macht kriminelle Geschäfte.

    Andere fahren mit ihren Kindern in den Urlaub; Theodor fährt mit seinen Kindern in einem alten Leichenwagen zum Schrottplatz. Zu Hause wird gespart: es darf weder gebadet noch geheizt werden und statt Toilettenpapier gibt es alte Zeitungen. Statt Taschengeld gibt es Schuldscheine - kein Wunder, dass die Kinder versuchen, sich mit Drogenhandel etwas dazu zu verdienen. Die Familie bekommt in Berlin Schwierigkeiten mit lokalen Schutzgelderpressern. Da beginnt sich das Jugendamt für die Kinder zu interessieren. Als die Zwillinge Romy und Clint ihren 25. Geburtstag feiern und der Vater nicht auftaucht, bekommen es die Geschwister mit der Angst zu tun. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, den sie ebenso verehren wie verfluchen. Dabei finden sie nach und nach heraus, warum die Dinge in dieser Familie so sein müssen, wie sie sind - und wo eigentlich ihre Mutter abgeblieben ist. Ich-Erzählerin Romy schreibt als Neunjährige und als erfolgreiche 25-Jährige. Sie sehnt sich nach Normalität und einer intakten Familie - und vor allem nach der Anerkennung ihres Vaters. Am Ende der spannungsreichen Geschichte wartet kein Happy End. Dafür wird der Leser belohnt mit einem abenteuerlichen, bewegenden Roman, der bis zum Schluss immer weiter an Wucht und Tempo zunimmt.
    "Dieser Roman ist ein großartiges Buch. Antonia Baum erzählt einfach erbarmungslos gut." Süddeutsche Zeitung vom 16.04.2015

    Die Autorin
    Antonia Baum wuchs im Odenwald auf und machte in Rimbach ihr Abitur. Sie studierte Germanistik und Geschichtswissenschaften in Berlin. Bereits während des Studiums veröffentlichte sie Kurzgeschichten. Sie ist seit Anfang 2012 Feuilleton-Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin. Ihr Debütroman "Vollkommen leblos, bestenfalls tot" (2011) ist eine Geschichte über den Aufbruch aus der Provinz in die Stadt.

    Links zum Buch
    Rezension ZEIT ONLINE 26.04.15
    Video-Lesung

    (Karin Wengerter, Leiterin der Stadtbibliothek Hammelburg)

     

    Diese Empfehlung erschien zuerst in der Rubrik "Tipp des Monats" des unterfränkischen Bibliotheksverbundes FindUthek.

     

    Baum, Antonia:
    Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren / Antonia Baum. - 1. Aufl. - Hamburg : Hoffmann und Campe, 2015. - 398 S. ; 21 cm
    ISBN 978-3-455-40337-4   fest geb. : EUR 22,00

     

     

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    Wengerter, Karin

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