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    Medientipps

    Abbildung Codenames

    Das beste Kommunikationsspiel des Jahres Chvátil, Vlaada: Codenames

    Ein heißer Tipp für sommerliche Grillabende – schon nach wenigen Minuten sind alle Mitspieler vom "Codename"-Fieber gepackt!

    Nur die Geheimdienstchefs kennen die Identitäten ihrer Agenten. Ihre Teammitglieder sehen lediglich 25 Codenamen. Jedes Team will das erste sein, das Kontakt zu allen seinen eigenen Agenten aufnimmt.

    So wird gespielt: Die Spieler werden in zwei Teams aufgeteilt, wobei man für das Standardspiel mindestens vier Spieler benötigt. Varianten zu zweit oder zu dritt werden zusätzlich angeboten. Jedes Team wählt einen Geheimdienstchef. Beide Geheimdienstchefs sitzen auf derselben Tischseite und die anderen Spieler sitzen gegenüber. Sie spielen die Ermittler. Es werden 25 beliebige Wortkarten in einem 5×5-Raster auf dem Tisch ausgelegt. In jeder Partie gibt es einen Code, der die Geheimidentitäten der Karten auf dem Tisch festlegt. Die Geheimdienstchefs ziehen eine zufällige Codekarte und stecken sie in den Standfuß, sodass die Karte zu den Chefs zeigt. Die Ermittler dürfen diese Seite nicht sehen. Die Geheimdienstchefs geben ihren Teams abwechselnd Hinweise, die aus einem einzigen Wort bestehen. Ein Hinweis kann sich auf mehrere Wortkarten auf dem Tisch beziehen. Die Ermittler versuchen zu erraten, welche Codeworte ihr Geheimdienstchef gemeint hat. Sobald ein Ermittler eine Wortkarte berührt, enthüllt der Geheimdienstchef deren Geheimidentität. Ist es einer der Agenten des Teams, dürfen die Ermittler weiterraten. Andernfalls ist das andere Team am Zug. Tippt ein Team auf einen Agenten der Gegenseite, hat es dieser einen Vorteil verschafft. Tippt es auf den Attentäter, hat es sofort verloren. Das Team, das ansonsten zuerst alle seine Agenten findet, gewinnt.

    Wohl das beste Kommunikations- und Gruppenspiel des Jahres. Die Spielidee ist einfach, aber genial.

    "Codenames" ist ab 4 Spieler optimal zu spielen, nach oben gibt es keine Grenze. Trotz der Angabe auf der Schachtel "ab 14 Jahren" ist das Spiel meines Erachtens schon ab 10 Jahren geeignet. Das Spiel passt für Jung und Alt, ist neuartig, macht großen Spaß und ist deshalb auch zum Spiel des Jahres 2016 gekürt worden.


    (Daniela Steidinger, Stadtbibliothek Bayreuth)

     

    Dieser Medientipp erschien zuerst als "Medientipp des Monats" auf der Website der Stadtbibliothek Bayreuth im RW21.

     

    Codenames
    / Vlaada Chvátil. Grafikdesign: Tomáš Kucerovský. Aus dem Tschech. von Michael Kröhnert. - Kladno : Czech Games Edition ; Walldürn : Heidelberger Spieleverl. [Vertrieb], 2015. - 1 Spiel (16 Kt. "Agent" in 2 Farben, 1 Kt. "Doppelagent", 1 Kt. "Attentäter", 7 Kt. "Unbeteiligter", 200 doppels. Kt. "Codename", 40 Code-Kt., 1 Standfuß, 1 Sanduhr, 1 Spielanltg.) ; in Karton 17 x 24 x 6 cm
    Einheitssacht.: Codenames <dt.>
    Für 2 bis 8 Spieler ab 14 Jahren.
    EAN 4015566033481 : EUR 17,06 (freier Pr.)

     

     

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    Chvátil, Vlaada Codenames
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