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    Inhalt

    Die interaktive Website

     

    Ist bei der dynamischen Website die Form der Informationsübertragung noch einseitig von der Bibliothek zum Kunden, so kann nun der Kunde selbst Eingaben tätigen, die eine - wie auch immer - geartete (Re-)Aktion auslösen. Die einfachste Form interaktiver Bestandteile ist die Integration eines E-Mail-Clients. Informationsübertragung muss nicht in jedem Fall aus einer persönlichen Kontaktaufnahme bestehen, auch die Selbstbedienungsfunktionen eines Web-OPACs oder das Spielen eines Browser-Games gehören dazu.
    Werden Elemente sozialer Interaktion angeboten, ist die Bibliothek auch verpflichtet, darauf zu reagieren. Das gilt umso mehr, wenn es sich um eine Negativkritik handelt. Die Praxis zeigt, dass eine Aufarbeitung der angesprochenen Probleme (selbst wenn sie nicht mit einer rundum zufriedenstellenden Lösung für den Kunden endet) sehr wohl honoriert wird. Ist die Plattform, auf der die Diskussion stattgefunden hat, eine öffentliche, sind die Auswirkungen auf den Ruf der Einrichtung natürlich umso größer.
    Soziale Netzwerke werden ein fester Bestndteil unserer Gesellschaft werden. Eine aktive Teilnahme bringt Bibliotheken nicht nur das wichtige Image als moderne Informationsvermittler, sondern erzeugt durch die Möglichkeit des Teilens, Übernehmens und Verbreitens von Informationen verschiedenster Anbieter einen informatorischen Mehrwert.

    Gästebuch/Wunschbuch

    Das digitale Wunschbuch unterscheidet sich nicht sehr von der physikalischen Ausgabe. Um die Identität der User zu schützen oder auch zu verifizieren, bietet es sich an, dieses über ein Eingabeformular (eventuell mit Spam-Schutzmechanismen) zu führen.
    Beispiel: Stadtbücherei Regensburg

    Mailinglist

    Mit Hilfe dieses nur für Mitglieder zugänglichen E-Mail-Forums lassen sich Nachrichten gezielt an größere Adressatenkreise richten, wie etwa Kooperationspartner. In der Regel beinhaltet eine Mailinglist eine übersichtliche Diskursabfolge, eine kalendarische Übersicht, eine Archivfunktion, ein Umfrage-Werkzeug sowie einen Dokumenten-Upload.
    Beispiel: bayernoeb

    Chatbot

    Anstatt einer abstrakten Suchmaschine kümmert sich eine virtuelle Mitarbeiterin oder ein virtueller Mitarbeiter um die Suchanfragen der User. Das kommt nicht nur einer klassischen Gesprächssituation nahe, sondern fördert auch die Identifikation mit der Bibliothek.
    Beispiel: Stadtbüchereien Düsseldorf

     

     

    Was ist Web 2.0?

    Während es im Web 1.0 eine klare Aufteilung in (Informations-)Produzenten und Konsumenten gibt, bringt nun der Internetuser selbst sein Wissen ein - er wird zum "Prosumenten". Web 2.0 könnte man auch als "Mitmach-Web" umreißen. Die meisten dieser Internet-Anwendungen sind kostenfrei und finanzieren sich über den Verkauf von Werbeanzeigen.

    Eine feste Definition gibt es nicht, doch folgende Kennzeichen sind typisch:

    • Internet-basierte Anwendungen erleichtern und vereinheitlichen die Nutzung
    • Programme und Geschäftsmodelle sind bewusst einfach gehalten
    • Die kollektive Intelligenz der Nutzer wird bei Informations- und Softwareerstellung einbezogen
    • Durch die Umverteilung der Produktionsmittel wird das Internet demokratischer, auch Nischenangebote können so erfolgreich sein

    Wiki

    Eine der ältesten Formen des Web 2.0 ist das WikiWeb; das Kooperationswerkzeug eignet sich insbesondere für das gemeinschaftliche Teilen und Bearbeiten von Wissensinhalten. Bekanntestes Beispiel im Internet: die Online-Enzyklopädie Wikipedia.
    Beispiel: Verbund-Wiki des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes GBV bei MediaWiki

    Social Bookmarking

    Die gemeinsame Verwaltung von inhaltlich erschlossenen Lesezeichen oder Favoriten für Internetverbindungen ergibt ein nutzerorientiertes Linkverzeichnis.
    Beispiel: Stadtbibliothek Nürnberg bei delicio.us

    Weblog oder Blog

    Ein "Tagebuch im Internet" eigent sich hervorragend für die Verbreitung von Nachrichten, Bildern und Links aus der Bibliothek. "Tagging" verbessert die Übersichtlichkeit, über Kommentarfunktionen kann ein direkter Kundenkontakt hergestellt werden. Für zahlreiche thematische Ausrichtungen gibt es
    Beispiel: Stadtbibliothek Straubing bei WordPress

    Fotocommunity

    Gemeinsame Sammlungen (Galerien), Nutzerkommentare und inhaltliche Tags machen aus einer Fotocommunity mehr als nur ein Bilderalbum im Internet.
    Beispiel: Stadtbücherei Würzburg bei Flickr

    Video-Community

    Die Nutzung öffentlicher Video-Plattformen bringt für Bibliotheken nicht nur eine einfache Handhabung, sondern auch eine verbesserte Auffindbarkeit, die Möglichkeit zur Kommunikation und vor allem eine erhöhte Präsenz. Vermittels Plug-Ins können dort hochgeladene Filme auch wieder in die eigene Website eingebunden werden.
    Beispiel: Stadtbibliothek Erlangen bei You Tube

    Literaturcommunity

    Im Mittelpunkt steht hier weniger die Persönlichkeit des Users, sondern literarische Informationen. Das Profil besteht aus einer eigenen "Bibliothek", über teilweise stark themenbezogene Foren, Kommentare, Chats oder Blogs findet ein individueller Austausch - häufig auch unter Teilnahme von Literaturproduzenten - statt.
    Beispiel: Stadtbücherei Würzburg bei lovelybooks
    Beispiel: Bibliothek der Stiftung Pfennigparade, München bei librarything

    Buchtausch-Plattform

    Den Tausch von Büchern mit einer sozialen Komponente bietet das Bookcrossing: Medien werden im Internet registriert und an einem öffentlich zugänglichen Ort (Bibliothek, Bahnhof etc.) abgelegt. Der Finder hat die Gelegenheit, sich über die Web-Plattform über das Werk auszutauschen und es anschließend wieder "auszusetzen".
    Beispiel: Stadtbibliothek Bayreuth bei bookcrossing

    Social Community

    Soziale Netzwerke dienen in erster Linie dem persönlichen Informationsaustausch, viele davon erlauben aber auch eine Art "Firmen-Account". Zu den Funktionen eines Blogs kommen eine Reihe von Möglichkeiten, eigene Interessen kundzutun, sich gegenseitig auszutauschen oder Informationen anderer Profile mit einzubinden. Für Bibliotheken ist nicht nur die Form einer neuen Informations- und Kommunikationsschiene interessant, sondern vor allem die Wahrnehmung bei Internet-affinen Zielgruppen. Unter den sozialen Netzwerken ist facebook zurzeit das größte; Ende Mai 2011 waren in Deutschland dort 18,6 Millionen Nutzer aktiv - mit stark steigender Tendenz.
    Beispiel: Stadtbibliothek Weißenburg in Bayern bei facebook

    Microblogging-Dienst

    Eine bewusst einfach gehaltene Mischung von Blog und sozialen Netzwerken stellt das Microblogging dar; reduzierte Funktionen setzen auf leichte Handhabung und schnelle Kommunikation auch über mobile Endgeräte.
    Beispiel: Stadtbücherei Lauf an der Pegnitz bei Twitter

    Bibliothekswert-Rechner

    Um den Website-Besuchern den finanziellen Wert der Bibliothek individuell zu verdeutlichen, kann der Bibliothekswert-Rechner des Bibliotheksportals in die eigene Website eingebunden werden.
    Beispiel: Bibliothekswert-Rechner der Stadtbibliothek & Mediathek im Kultur- und Kommunikationszentrum Dettelbach

    Browser-Game

    Um die Welt der Bibliothek spielerisch zu entdecken, wurde das Online-Spiel Letterheinz geschaffen. Das Jump-and-run-Game lässt sich individuell konfigurieren und eignet sich nicht nur für junge Bibliothekskunden.
    Beispiel: Letterheinz der Stadtbibliothek Aschaffenburg

    Links

    Stadtbibliothek ErlangenBeispiel einer Website mit zahlreichen interaktiven Elementen

    Materialien

    Checkliste 33 : Eine Facebook-Seite für die One-Person Library anlegen des Berufsverbands Information Bibliothek e.V., OPL-Kommission (PDF)

    Bibliotheken Online – Erstellen einer Facebook-Fanpage der Bezirksregierung Düsseldorf (PDF)

     

    Meldungen zu IT und Internet


    IT und Internet

    Bibliotheksportal im neuen Design online 10.01.18

    TOMMI Deutscher Kindersoftwarepreis

    Die Sieger 2017 17.10.17

    Literaturförderung

    Fünf Jahre Literaturportal Bayern 01.08.17

    Bibliothekspolitik

    Bibliotheks-Twitter-Chat "BIBChatDE" 26.05.17
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