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    RDA & MARC21

    (c) deGruyter

    Einführung

    RDA heißt in Langform "Resource Description and Access" und ist ein bibliothekarisches Regelwerk zur Erschließung von Ressourcen. RDA ist auf die digitale Welt ausgerichtet und bietet einen flexiblen Rahmen zur Beschreibung sowohl von analogen als auch digitalen Ressourcen. Die so entstehenden Daten sollen leicht an neue und künftig entstehende Datenbankstrukturen anzupassen sein.

    Die RDA berücksichtigen neue Publikationsformen, Informationsumgebungen und –technologien.
    Außerdem orientieren diese sich in Struktur und Terminologie an den international anerkannten IFLA-Modellen wie Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR).
    Möglich werden auch Kooperationen mit anderen kulturellen und informationstechnischen Einrichtungen (Museen, Archive etc.).

    Die RAK - Regeln für die alphabetische Katalogisierung - das Regelwerk, nach dem in Deutschland und Österreich bisher überwiegend katalogisiert wird, sind in den 60er- und 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden und heute nicht mehr zeitgemäß (abgestimmt auf Zettelkataloge).

    Ganz wichtig ist die Unterscheidung zwischen Regelwerk und Austauschformat. Das Regelwerk legt fest, welche Teile wie zu erschließen sind. Für die maschinelle Übermittlung werden auf Basis des jeweiligen Regelwerks Kategorien als Austauschformat festgelegt. Für RAK sind das die MAB2-Kategorien und für RDA wird es das Format MARC21 sein. 

    Ein erster Schritt war der Beginn der Erfassung der Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) nach RDA in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) sowie im Bayerischen Verbund (BVB) seit 1. Juli 2014.

    Es folgte die Freischaltung des RDA-Toolkits access.rdatoolkit.org mit den Anwendungsregeln im August 2014. Die im Frühjahr 2014 getroffene Vereinbarung über eine Konsortiallizenz zum RDA-Toolkit für alle beteiligten Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz brachte eine deutliche Erleichterung für viele am Implementierungsprozess des Standards RDA interessierte Institutionen. Es ist nun auch kleineren Einrichtungen mit geringem finanziellem Spielraum möglich, sich zu beteiligen. Das RDA-Toolkit wird stetig aktualisiert.
    Der Einstieg ist kostenfrei möglich über den Bibliotheksverbund Bayern für Mitgliedsbibliotheken oder die ekz.bibliotheksservice GmbH.

    Das deutschsprachige RDA-Lehrbuch "Basiswissen RDA" von Heidrun Wiesenmüller und Silke Horny ist beim Verlag De Gruyter erschienen. Wir empfehlen Ihnen sehr, dieses anzuschaffen und sich in die Thematik einzulesen!
    Begleitend können Sie sich auf der Website zum Grundlagenwerk und Blog informieren.

    (tg)

     

    Links

    Website zum Grundlagenwerk und Blog Heidrun Wiesenmüller und Silke Horny: Basiswissen RDA

    Wiki der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) Informationen zu RDA sowie zum Regelwerk

    Abonnement einer RDA-Info-Liste

    Materialien

    RDA aus Nutzersichtvon Melanie Jasmin Kohlhaw; Bachelorarbeit HdM, 2015

    Terminologievergleich zwischen altem und neuen Regelwerk (RAK-RDA)(PDF; Blog Basiswissen RDA; Stand: 30.12.2014)

     

     

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