• Start
  • >Fachinformation
  • >Lese- und Literaturförderung
  • >Aktionen
  • >Antolin.de
  • Partner


    Bayerische Staatsbibliothek
    Bibliothekarische Fortbildung in Bayern
    Bibliotheksportal Fachstellen-Server
    Mailingliste der ÖBs in Bayern
    Leseforum Bayern
    Stadtkultur Netzwerk bayerischer Städte e.V.

    Bibliothek und Schule

    Antolin.de

    Webbasiertes Programm zur Leseförderung

     

    Antolin ist ein innovatives Portal zur Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse. Das webbasierte Programm zur Förderung des Lesens ging im September 2001 ans Netz. Es wurde entwickelt von einem Lehrer der Volksschule Ruderting in Niederbayern, der die Anziehungskraft des Computers auf Kinder ausnutzte, um diese zum Lesen zu verführen. In der Datenbank von Antolin.de sind mittlerweile über 70.000 Titel erfasst und mit Fragen zum Text aufbereitet. Via Quizfragen auf der Internetseite werden die Kinder geprüft, ob sie den Text gelesen und verstanden haben. 

    Das funktioniert so:

    Ein Schüler holt sich ein (Antolin-)Buch aus seiner Schul- oder Gemeindebücherei und liest es. Per Passwort greift das Kind im Anschluss auf sein individuelles Internet-Konto zu, ruft das eben gelesene Buch auf und beantwortet dann interaktive Quizfragen (Multiple-Choice-Fragen auf unterschiedlichen Niveaus) zum Inhalt. Dies ist sowohl am PC, am Tablet oder auch am Smartphone möglich. Richtige Antworten werden mit Pluspunkten gezählt, dann werden Buch und Punktezahl auf dem Schülerkonto gespeichert. Je schwieriger ein Buch ist, desto mehr Punkte lassen sich verdienen; deshalb ist jedes Buch in eine Klasse eingestuft. Schummeln ist kaum möglich, da die Fragen ein intensives Lesen voraussetzen, falsche Antworten ergeben Minuspunkte.

    Antolin.de wendet sich an Schulen, pädagogische Einrichtungen und an Bibliotheken. Schüler können nur über ihre Lehrer teilnehmen, die sich bei Antolin.de anmelden und für ihre Schüler Punktekonten einrichten.

    Bei der Bücherauswahl liegt das Hauptaugenmerk auf den so genannten Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur, den wichtigen Neuerscheinungen sowie Büchern auf Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Slowenisch, Russisch, Italienisch, Niederländisch, Türkisch und Schwedisch. Das breit gefächerte Angebot wird kontinuierlich aktualisiert und um weitere Titel ergänzt. 

    Eltern und Lehrern ist hier ein funktionierendes Mittel an die Hand gegeben, die Lektüre und das Leseverstehen ihrer Kinder bzw. Schüler per PC zu verfolgen. Lehrer bekommen eine detaillierte Übersicht über die Lese-Aktivitäten der Klasse und der einzelnen Schüler. Dabei werden Lehrer wie Eltern nicht aus der Verantwortung entlassen, die Kinder beim Lesen zu begleiten, nachzufragen, anzuregen und Interesse an den Leseerlebnissen zu zeigen.  

    Antolin in der Bibliothek

    Insbesondere den Bibliotheken bietet Antolin.de eine gute Möglichkeit, noch intensiver mit Lehrern und Schülern zusammenzuarbeiten, wenn sie die ausgewählten Kinder- und Jugendbücher bereitstellen. Die Antolin-Bücher können mit motivierenden Aufklebern gekennzeichnet werden, um den Kindern das Auffinden im Regal und die Auswahl zu erleichtern. Man kann auch gleich eine Antolin-Bücherecke einrichten. Die jungen Leser werden in der Bibliothek auf kindgerechte Art und Weise, nach ihrem eigenen Tempo und Geschmack, gleichzeitig an die Bücher und das Internet herangeführt. 

    Kosten

    Seit September 2003 wird für die Teilnahme an Antolin.de jährlich eine Gebühr erhoben. Lehrer können eine Klassenlizenz (40 Euro), Schulen eine Schullizenz (185 Euro pro Schule und Jahr) und öffentliche Schulträger eine Schulträgerlizenz (99 Euro pro Schule des Trägers) erwerben, wobei alle Grundschulen bei Antolin angemeldet sein müssen. Auch Bibliotheken können unabhängig von Schulen oder Lehrern eine Einzellizenz kaufen und damit ihren jungen Lesern diesen Service anbieten.

    Der Lepion

    Falls Sie nur gelegentlich ein digitales Leseförderprogramm nutzen und sich deswegen nicht für Antolin entscheiden möchten, verweisen wir ergänzend auf www.lepion.de, das vergleichbar zu sein scheint und im kleinen Rahmen betrieben wird. Lepion ist laut Angaben des Betreibers für die Nutzung in Schulen und Bibliotheken kostenlos. Es wird durch das Portal www.mathepirat.de finanziert. Privatpersonen können Lepion nur nutzen, sofern eine Lizenz beim Mathepirat vorliegt. Weitere Informationen zur Verwendung können Sie beim Koordinator erfragen: dreisbach@lepion.de

     

    Abb.: (c) Schroedel Verlag

    Links

    Antolin.de

    Meldungen zur Lese- und Literaturförderung


    Deutscher Jugendliteraturpreis 2018

    Am Nerv der Zeit 15.10.18

    Woche der Sprache und des Lesens – 18.5. bis 26.5.2019

    Aktionen in Bibliotheken sind sehr willkommen 05.10.18

    "Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien"

    Webinar: Von der Idee zum Projektantrag am Beispiel von "Total Digital!" 05.09.18
    © Bayerische Staatsbibliothek