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    Bibliothek und Kindergarten

    Kooperationsmöglichkeiten

    Grundsätzliche Überlegungen

    Vor dem Start eines Projekts sollte genau überlegt werden, in welchem Umfang eine Kooperation generell möglich ist. Gibt es vor Ort mehrere Kindergärten oder Kindertagesstätten, steht zu Beginn die Frage, ob die eigenen Ressourcen eine Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen erlauben. Wenn nicht, muss eine Auswahl getroffen werden. Dabei können verschiedene Kriterien eine Rolle spielen (räumliche Nähe zur Bibliothek, persönlicher Kontakt, Konzeption der Einrichtung etc.).

    Persönliche Kontaktaufnahme anstreben

    Bei der ersten Kontaktaufnahme mit Kindergärten zeigen die Erfahrungen, dass häufig ein einmaliges Schreiben oder ein Anruf nicht ausreichen, um genügend Interesse für eine konkrete Zusammenarbeit zu wecken. Einfacher gestaltet sich dies, wenn bereits ein persönlicher Kontakt besteht oder es bereits Formen der Zusammenarbeit gegeben hat. Ist dies nicht der Fall, gelingt der Durchbruch häufig dann, wenn „aufsuchende Bibliotheksarbeit“ betrieben wird, d. h. wenn ein gemeinsames Gespräch vereinbart wird und die Angebote persönlich vorgestellt werden können.

    Integration der Bibliotheksangebote in die Jahresplanung von Kindergärten

    Ein weiterer Punkt, der in einer möglichen Zusammenarbeit mit Kindergärten etc. eine Rolle spielt, ist die Tatsache, dass in den meisten Einrichtungen der jahreszeitliche Ablauf bzw. Feste das Kindergartenjahr bestimmen und bereits zu Beginn des Jahres viele Termine verplant sind, so dass kaum noch Spielraum für weitere Projekte bleibt. Konkret heißt das für Bibliotheken, dass sie sich in ihrer Planung häufig den Bedürfnissen der Kindergärten anpassen und ihre Angebote in einen engen Zeitrahmen integrieren müssen.

    Modifizierung der Bibliotheksangebote

    Nach der grundsätzlichen Entscheidung über eine Zusammenarbeit erscheint es für das weitere Gelingen außerdem von Bedeutung, das Projekt dem kompletten Personal eines Kindergartens oder einer Kita nochmals ausführlich vorzustellen und bei Bedarf auf die individuellen Anforderungen einer Einrichtung einzugehen und die eigenen Angebote entsprechend zu modifizieren.

    Information und Einbeziehung der Eltern

    Die vereinbarte Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und Kindergärten erreicht zwar die Kinder und das Personal, lässt die Eltern aber häufig außen vor. Dies ist gerade in Zeiten, in denen nur noch jedem dritten Kind zuhause vorgelesen wird, ein gravierendes Manko. Gute Kooperationsmodelle beziehen letztendlich auch die Eltern z. B. in Form von Elternabenden, Buchvorstellungen etc. mit ein.

    Praxisberichte

    Mehrsprachige Aktion mit KindergärtenVorlesen in der Gemeindebücherei Ihrlerstein (Bibliotheksnachricht auf OeBiB.de vom 12.07.2011)

    "Mitmachen und Brüllen erlaubt" Interaktives Vorlesen in der Gemeindebücherei Leiblfing (Bibliotheksnachricht auf OeBiB.de vom 01.07.2010)

    Vorlesepaten im Kindergarten Erfahrungsbericht der Stadtbücherei Landshut  (ÖBiB  3/2005, PDF)

    "Die Kinder warten schon auf mich". Vorlesepaten in Kindergärten Erfahrungsbericht der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen (ÖBiB 1/2004, PDF)

    Meldungen zur Lese- und Literaturförderung


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