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    Adam-Kraft-Realschule Nürnberg - Die Wohlfühlbibliothek

     

    Fat-Boys
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    Theke<br><b>Größere Bilder in der Bildergalerie!</b>

    Ein warmer roter Ton empfängt die Besucherinnen und Besucher der zentral im Schulhaus gelegenen Mediathek. Langsam füllt sich der licht gestaltete Raum mit Schülerinnen und Schülern jeglichen Alters und jeglicher Couleur. Es ist mittags und duftet verführerisch von der gegenüber liegenden Mensa herüber. Die Kinder der Ganztagesschule nutzen ihre Mittagspause um in ihrer Bibliothek zu entspannen, zu schmökern, Bücher auszuleihen oder zu lernen.

    Ruck zuck sind die bunten Fat-Boys in der Leseecke besetzt. Sogar an den Arbeitstischen sitzen lesewütige Kinder, während der nebenamtliche Bibliothekar jetzt alle Hände voll zu tun hat. Die offene Ganztagesschule, die sich durch ein multi-kulturelles Schülerklientel auszeichnet, kann mit ihrer zweigeschossigen einladenden Schülerlesebücherei gleich mehrere Funktionen erfüllen.

    Im Untergeschoss befinden sich, in weißen Metallregalen luftig gestellte, Bücher, die zum Lesen einladen. Leseförderung erfolgt hier par excellence: Der alte Bestand wurde bis auf einen kleinen Bruchteil aussortiert und dank der IZB-Mittel konnten brandaktuelle Medien, die sich die Schüler zum Teil auch selber wünschen durften, angeschafft werden. Soll ein Autor hier vorlesen? Dann können die Regale auf Rollen weggeschoben werden und der Raum ist ein ansprechender Veranstaltungsort. Die Schüler können sich hier jederzeit aufhalten und entspannen: Die Bücherei mit ihren knapp 5.000 Medien auf insgesamt 135 qm hat übrigens, wie die Schule selbst auch, ganztags geöffnet.

    Im Obergeschoss befinden sich der Sachbuchbereich und etliche Arbeitsplätze, die es erlauben mit einer Klasse in der Bibliothek zu arbeiten. Auch Computerarbeitsplätze sind für die Recherche vorgesehen und ermöglichen den Lehrerinnen und Lehrern Informationskompetenz zu vermitteln.

    Vorbildlich ist auch der einladende Thekenbereich. Hier arbeiten zwei gestandene Männer, die sich eine Stelle teilen und allein durch ihre Anwesenheit signalisieren: Lesen ist keine rein weibliche Angelegenheit. Die „Spielregeln" für die Bibliotheksbenutzung hängen an der Eingangstüre. Wer sich nicht daran hält, wird schon mal im freundlich-bestimmten Bariton hinauskomplementiert. Dies passiert meist nur einmal. Denn: Wer will nicht seine freie Zeit an diesem schönen Ort verbringen?

    Mirjam Liebel

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