Lesenächte

Mögliche Bestandteile einer Lesenacht

  • Einführung in den Ablauf und zu beachtende Regeln
  • Beziehen des Nachtlagers (die Kinder bringen selbst Schlafsäcke, Isomatten und natürlich Taschenlampen mit)
  • Ein Kennenlernspiel am Anfang (bei offenen Gruppen)
  • Kurzinformation über die Bibliothek und deren Angebot
  • Gemeinsames Spielen und Basteln
  • Vorlesen
  • Film zum Thema
  • Rätsel
  • Selbstständiges Lesen
  • Nachtwanderung
  • Gruselgeschichte um Mitternacht
  • Pausen mit Imbiss (nach Möglichkeit passend zum Thema gestalten)
  • Frühstück (z. B. mit Eltern und Geschwistern) und Aufräumen am nächsten Morgen

Lesenächte sind mittlerweile in vielen öffentlichen und Schulbibliotheken zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungsarbeit und Leseförderung geworden. Mögliche Zielgruppen sind zum Beispiel Schulklassen, Vorschüler*innen, Jugendgruppen oder junge Leser*innen der jeweiligen Bibliothek. Die Veranstaltung kann in geeigneten Räumen einer öffentlichen Bibliothek, in einer Schulbibliothek oder in einem Klassenzimmer stattfinden. Lesenächte gelingen dann am besten, wenn sie gut geplant, gründlich vorbereitet und während der Durchführung am besten von mehreren Erwachsenen betreut werden. Besonders attraktiv sind Lesenächte zu bestimmten Themen, wie beispielsweise Detektive, Gespenster, Grusel, Harry Potter, Piraten, Märchen, Internet etc.

Funktion von Lesenächten

Wesentliche Leitgedanken einer Bibliotheksnacht sind die Medienerziehung, das spielerische Heranführen der Kinder an die Bibliothek und ihr Angebot, die Vermittlung von Medienkompetenz und die Demonstration von Bürgernähe. Im Vordergrund sollte dabei immer zuerst der Spaß der Beteiligten stehen und das Erleben der Bibliothek als spannenden Ort.

Was ist zu beachten

Wichtig ist die Anwesenheit von mehreren Erwachsenen, so dass Sie eine ständige Aufsicht gewährleisten können. Außerdem können so die Verantwortung und die Aufgaben auf verschiedene Schultern verteilt werden und mögliche Ängste der Kinder durch Präsenz genommen werden. Fordern Sie die Erreichbarkeit der Eltern dringend ein (Telefonnummer hinterlassen), so dass Sie diese bei Notfällen (Unverträglichkeit, Unfall, Angst usw.) anrufen können.

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