Total Digital!

Das dbv-Konzept „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien” ist ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands e. V. (dbv) im Rahmen der zweiten Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018-2022) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Verteilt über fünf Jahre stehen dem dbv in diesem Kontext ca. 5 Mio. Euro für die kulturelle Bildung zur Verfügung. Das Geld wird eingesetzt, um außerschulische Projekte von lokalen Bündnissen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren zu unterstützen. Schwerpunkt ist die Leseförderung mit digitalen Medien.

Mit „Total Digital!” knüpft der dbv an das erfolgreiche Vorgänger-Projekt  „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ an.

Weitere "Kultur macht stark" - Projekte für Bibliotheken

Bitte beachten Sie auch andere für Bibliotheken geeignete Projekte. Die Servicestelle "Kultur macht stark" aus Bayern hat eine Übersicht geeigneter Konzepte zusammengestellt.

Aktuelle Informationen

Perspektive für 2022 ff

Der Deutsche Kulturrat bittet die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bei den Beratungen um den Haushaltsplan des BMBFs, im Blick zu behalten, dass das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ für die Jahre 2022 und folgende weitergeführt werden kann. Der dbv, seit 2013 Programmpartner des Bundesbildungsministeriums für die Umsetzung von „Kultur macht stark“, unterstützt die Forderung nachdrücklich. (8.10.2020)

Laufende Fristen

Die nächsten Einreichungsfristen für Projektförderung sind der 30. April sowie der 31. Oktober 2021. Anträge werden nach Rücksprache auch
außerhalb dieser Fristen entgegengenommen.
Das „Total Digital!“-Team freut sich auf große, kleine, analoge, digitale oder hybride Projektvorhaben der digitalen Leseförderung.

In der siebten offiziellen Ausschreibungsrunde von „Total digital!“ wurden bis zum Fristende am 31. Oktober 2020 insgesamt 39 neue Anträge
auf Projektförderung gestellt. Über diese entscheidet die Jury am 19. November 2020.
 

 

Jury "Total Digital!": 26 neue Projekte zur Förderung vorgeschlagen

Ende Mai wurden insgesamt 26 Anträge der 6. Antragsrunde ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen konnte die „Total Digital!“-Jury nicht persönlich tagen. Stattdessen hat sie ihre Voten elektronisch an das Projektteam zur Auswertung weitergegeben. Die aktualisierte Liste der geförderten Bündnisse seit 2018 ist jetzt auf der Projektwebseite verfügbar.

Der dbv behält sich vor, eine Sonderrunde im Sommer 2020 auszuschreiben, sollten noch Restmittel im Haushaltsjahr 2020 übrig sein. Es können auch Anträge außerhalb der Fristen eingereicht werden. Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit dem Projektteam im dbv auf. Je früher die Anträge eingereicht werden, desto besser können die Kolleg*innen dort Sie beraten.

Einsendeschluss für die 7. Runde: 31. Oktober 2020

Je früher ein Antrag eingereicht wird, umso intensiver kann das Projektteam beraten. Bündnisse, die noch in diesem Jahr Projekte umsetzen möchten, wenden sich bitte schnellstmöglich an das Projektteam.

 

„Total Digital!" geht weiter bis 2022!

Der dbv kann sein Förderprogramm „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien" fortsetzen, das Teil des BMBF-Projekts „Kultur macht stark" ist. Bibliotheken und ihre lokalen Partnereinrichtungen können bis 2022 bundesweit Aktionen für drei-bis 18-jährige Kinder und Jugendliche beantragen und umsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation führen viele Bündnisse derzeit anstelle von Präsenzprojekten verstärkt digitale Projekte durch. Eine Best-Practice-Sammlung sowie weitere Informationen finden Sie unten stehend.

 

Nächste Einsendeschluss für Förderanträge - auch kontaktlos - ist der 31. Oktober 2020

Die Organisatoren des Projektes "Total Digital! – Lesen und erzählen mit digitalen Medien" beim Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) lassen sich von den Bedingungen der Pandemie nicht entmutigen. Sie haben sich gefragt: Wie funktionieren Projekte der Leseförderung und kulturellen Bildung in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Einrichtungen und Veranstaltungsverboten?

Im Rahmen des Förderprogrammes wurden inzwischen verschiedene Projekte mit Kindern und Jugendlichen komplett kontaktlos und digital durchgeführt.

Konzepte dieser Best Practice Beispiele stehen nun online zur Nachnutzung bereit unter:
www.lesen-und-digitale-medien.de/de_DE/best-practice-projekte-corona

Diese Liste wird laufend aktualisiert.

Der nächste Einsendeschluss für Förderanträge ist der 31. Oktober 2020.

Zum derzeitigen Prozedere: Manche Bibliotheken haben noch in den letzten Wochen vor der Frühjahrs-Meldefrist ihr Präsenzprojekt auf "kontaktlose" Durchführung "umgestrickt". Andere beantragen Mischformen - Online-Durchführung mit einer Abschlussveranstaltung live und in Farbe.

Anträge außer der Reihe sind nach Rücksprache in der Regel möglich. Bei Fragen zur Förderung können Sie gerne das Projektteam des dbv kontaktieren.

Weitere Informationen:

www.lesen-und-digitale-medien.de

 

Nächste Frist (30.04.20) und 22 Best-Practice-Beispiele

Die nächste Ausschreibung ist für 30. April 2020 geplant.

Anträge außer der Reihe sind nach Rücksprache möglich. Bei Fragen zur Förderung können Sie gerne das Projektteam des dbv kontaktieren.

Von Comic bis Trickfilm, von Coding bis Escape Room - auf der Projektwebseite von Total Digital! stehen nun 22 neue Best-Practice-Beispiele der digitalen Leseförderung für Sie bereit.

Bisher geförderte Bündnisse und Termine

Vorteile einer Bewerbung

Für eine Bewerbung gibt es neben dem inhaltlichen Schwerpunkt gute Gründe:

  • 100%-Förderung
  • Es gibt eine Verwaltungspauschale für die Bibliothek
  • Das Verfahren ist niedrigschwellig geworden, die Datenbank wurde stark vereinfacht, es gibt einen Musterantrag als Vorlage
  • Es werden eigene Projektideen gefördert, aber es können auch Projekte nachgenutzt werden
  • Honorarkräfte wie Tontechniker*innen, Medienpädagog*innen, Dolmetscher*innen, Autor*innen, Künstler*innen können in die Förderung mit einbezogen werden. Den Möglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt
  • Die Beteiligung von ehrenamtlicher Unterstützung ist sehr wünschenswert, aber kein Muss
  • Sie dürfen, ja sollen sogar die Eltern mit einbinden
  • Es gibt drei unterschiedliche zeitliche Formate, die Sie je nach Ihren Möglichkeiten auswählen können
  • Projekte zu Roboting, Coding, Gaming sind auch willkommen

Projektbeschreibung

Das Projekt will Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren für das Lesen, Erzählen und Darstellen mit digitalen Medien begeistern. Ziel ist, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen kulturelle Inhalte zu entdecken, darüber in Austausch zu treten und mit unterschiedlichen Medien eigene Inhalte zu gestalten. Dabei soll sowohl die Wahrnehmung geschärft als auch das eigene Rezeptionsverhalten reflektiert werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche, die weniger privilegiert und deren Zugänge zu Bildung erschwert sind, sollen durch das Projekt in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt werden. Zentral ist, dass die Teilnehmenden selbst kreativ arbeiten und die Aktion aktiv mitgestalten und umsetzen. Hierzu können Sie, je nach Vorhaben, unterschiedliche analoge und digitale Medien – Buch, Bilderbuch-Apps, Internet, Social Media, Hörspiele, Video, (Trick-)Film, Foto etc. – verwenden oder kombinieren.

Formate

Für die Umsetzung werden drei auch kombinierbare Formate angeboten: (Kurz-)Workshop, Projektwoche und Kurs (3 Monate). Alle Aktionen werden von ausgebildeten Medienpädagog*innen konzipiert und umgesetzt.

Bündnisse

Ähnlich wie bei „Lesen macht stark. Lesen und digitale Medien” soll wieder ein lokales Bündnis für Bildung geschmiedet werden. Aufgerufen sind Einrichtungen, wie z.B. Bibliotheken, Kitas, Schulen oder Einrichtungen der beruflichen Bildung sowie Vereine, Jugendeinrichtungen oder -verbände, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Migrant*innenorganisationen, kirchliche Institutionen oder Buchhandlungen.

Zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements in der kulturellen Bildung ist die Einbindung von Ehrenamtlichen in die Umsetzung ausdrücklich gewünscht.

Förderung

Sachkosten, Honorare für Medienpädagog*innen sowie Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche werden nach Richtlinie gefördert.

Notwendige technische Ausstattung zur Umsetzung der Aktionen kann gemietet und in begründeten Ausnahmefällen angeschafft werden.

Weitere Drittmittel sind nicht erforderlich. Die Bündnisse bringen Eigenleistungen in das Projekt ein (beispielsweise Veranstaltungsorganisation und -ort); nicht gefördert werden Personalkosten oder Infrastrukturkosten der durchführenden Organisationen. Die Bündnisse erhalten eine Verwaltungskostenpauschale von 5% auf die anerkannten Projektmittel.

Geplant sind zwei Ausschreibungen pro Jahr.


Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über die (neue, überarbeitete, vereinfachte) Förderdatenbank des BMBF.

Auf der Projektseite finden Sie die Ausschreibungsunterlagen sowie alle Informationen zur Antragstellung.

Kontakt

Sie werden jederzeit beraten, können Fragen stellen sowie Informationen und Unterstützung bekommen bei:

Brigitta Wühr, Projektleitung
E-Mail: wuehr@bibliotheksverband.de
Tel: +49 30 6449899-13

Juliane Brandt, Projektadministration
E-Mail: brandt@bibliotheksverband.de
Tel: +49 30 6449899-14


Quelle: dbv

Weitere "Kultur macht stark"-Projekte für Bibliotheken

Das Spektrum der Angebote im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ reicht für Bibliotheken allerdings noch weiter. Das BMBF stellt zwischen 2018 und 2022 insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung, um Kindern und Jugendlichen, die in sozialen und familiären Risikolagen aufwachsen, die Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen. "Kultur macht stark" bietet eine 100%-Förderung für lokale Bündnisse aus mindestens drei Institutionen, die kulturelle Projekte für mehr Chancengleichheit umsetzen möchten.
Der Antrag wird nicht direkt beim BMBF gestellt, sondern bei einem von insgesamt 29 Programmpartnern (23 Förderer und sechs Initiativen), die jeweils eigene Konzepte entwickelt haben. Bei Institutionen, die beim Förderprogramm als Initiative geführt werden - dazu zählen u.a. der Borromäusverein e.V., der Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V. sowie die Stiftung Lesen e.V. - bewerben sich nur zwei lokale Bündnispartner gemeinsam.

Einige Programme sprechen - neben dem oben vorgestellten "Total Digital!" - gezielt Bibliotheken an und legen den Fokus auf die Leseförderung:

Wir sind LeseHelden! (Borromäusverein e. V.)

Wörterwelten (Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V.)

Mit Freu(n)den lesen - in Leseclubs und media.labs (Stiftung Lesen)

Darüber hinaus können Bibliotheken auch bei vielen anderen Programmpartnern Anträge stellen bzw. als Bündnispartner mitwirken, z.B. bei den interdisziplinären Förderern wie dem Deutschen Volkshochschul-Verband e. V.: talentCAMPus

oder auch beim Bundesverband Jugend und Film e. V.: Movies in Motion – mit Film bewegen

Allgemeine Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.buendnisse-fuer-bildung.de

Bei Einstiegsfragen zum Programm steht Ihnen die bayerische Servicestelle "Kultur macht stark" gerne zur Verfügung. Sie werden bei der Ideenfindung unterstützt und bei der Suche nach dem richtigen Programmpartner beraten.

Kontakt:
Felix Taschner
Ute Dietz

Tel.: +49 89 9541152-14

E-Mail: kulturelle.bildung@mpz.bayern.de

Die bayerische Servicestelle bietet eine erste Kontaktmöglichkeit für das Bundesförderprogramm. Die Servicestelle ist ein Kooperationsangebot des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ) und der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V. (LKB:BY).

Weitere Informationen:
www.kulturmachtstark-bayern.de

Quelle: Bayerische Servicestelle "Kultur macht stark"

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