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    5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland

    20.03.13

    Gut besuchte Tagung - Vorträge auf dem
    BIB-Opus-Server online

    Neubau der Bibliothek
    der HTWK, Leipzig
    Foto: HTWK

    Der 5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland ist vorbei. Über 3.500 Besucher waren zwischen dem 11. bis 14. März 2013 angereist, besuchten die zahlreichen Vorträge oder die Firmenausstellung, tanzten in der Moritzbastei zum Festabend oder nahmen an Exkursionen des Rahmenprogramms teil. Auf der europaweit größten Tagung, veranstaltet von Bibliothek und Information Deutschland - BID (Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V.), diskutierten Bibliothekare aus 25 Ländern u.a. über aktuelle Themen wie die E-Book-Ausleihe und eine notwendige Reform des Urheberrechts. 

    „Das Thema E-Books wird heftig in den verschiedensten Gremien diskutiert“, bilanzierte Heinz-Jürgen Lorenzen, Präsident von Bibliothek & Information Deutschland (BID) zum Abschluss der rund 300 Veranstaltungen. „Die bibliothekarische Fachwelt hat keinerlei Verständnis dafür, dass es in Zukunft verwehrt sein soll, die beschriebenen Aufgaben mit optimaler Technik und zeitgemäßen Medien wahrnehmen zu können.“ Anders als Bücher können Bibliotheken E-Books nicht kaufen, sondern lediglich Lizenzen erwerben. Die Verlage bestimmen, ob und zu welchen Konditionen elektronische Bücher über Bibliotheken verliehen werden können. Daher fordern die Bibliotheksverbände auch im Sinne der Informationsfreiheit eine Reform des Urheberrechts: Ihren Einrichtungen soll der Einsatz von E-Books in gleicher Weise wie der Einsatz normaler Bücher garantiert werden.

    Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz, bezog sich in ihrem Grußwort auf diese Thematik.

    Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Wende: Demokratisierung des Wissens oder Ende der freien Informationsvermittlung?" ging der Kongress zu Ende. Die Abschlussveranstaltung verhandelte die Kehrseite der vermeintlichen Freiheit von Information und Bildung durch die Digitalisierung und wagte einen Ausblick, wie im digitalen Zeitalter Wissenswelten gestaltet werden können.

    Gastland beim 5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland in Leipzig war die Türkei. Den Kontext dafür bildete die deutsch-türkische Bibliothekspartnerschaft, die im November 2011 in Ankara mit einer gemeinsamen Erklärung von BID, der Generaldirektion für Öffentliche Bibliotheken im türkischen Kulturministerium, dem Türkischen Bibliothekarverband TKD sowie den Goethe-Instituten in der Türkei ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser auf drei Jahre angelegten Partnerschaft ist, den fachlichen Austausch und die gegenseitige Beratung in aktuellen Fragen des Bibliotheks- und Informationswesens zu fördern.

    Wer nicht dabei war oder einzelne Vorträge des Fortbildungsprogramms noch einmal nachlesen möchte, findet die Präsentationen auf dem
    BIB-Opus-Server.

    Weitere Informationen:
    www.bid-kongress-leipzig.de
    Abschlussmeldung zum Kongress (BID, PDF)
    Präsentationen auf dem BIB-Opus-Server

     


    Von: Pressemeldung von BID Deutschland

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