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    Deutscher Buchpreis 2017

    10.10.17

    Robert Menasse gewinnt mit „Die Hauptstadt“

    Robert Menasse
    © Christina Weiß

    Der österreichische Autor Robert Menasse (*1954 in Wien) erhält den diesjährigen Deutschen Buchpreis für seinen Roman „Die Hauptstadt“ (Suhrkamp), der sich mit der EU-Bürokratie in Brüssel und ihren Auswüchsen beschäftigt. „Zeitgenossenschaft ist darin literarisch so realisiert, dass sich Zeitgenossen im Werk wiedererkennen und Nachgeborene diese Zeit besser verstehen werden“, so das Urteil der Jury.
     
    Der Geehrte nannte den Prozess der europäischen Einigung in seiner  Dankesrede „den entscheidenden in unserer Lebenszeit“, die europäischen Institutionen seien „manchmal sehr schrullig, aber manchmal auch sehr tapfer“.

    Menasse, der in Essays und Vorträgen immer wieder zu politischen Fragen Stellung nimmt, gelang der literarische Durchbruch 1995 mit seinem Roman „Schubumkehr“.  Zusammen mit der Politologin Ulrike Guérot veröffentlichte er das „Manifest für die Begründung einer europäischen Republik“ (2013).

    Der deutsche Buchpreis gilt als wichtigste Auszeichnung seiner Branche und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2005 vergeben. Der Sieger erhält 25.000 EUR, die fünf weiteren für die Shortlist nominierten Autoren und Autorinnen (in diesem Jahr Gerhard Falkner, Franzobel, Thomas Lehr, Marion Poschmann und Sasha Marianna Salzmann) jeweils 2.500 EUR. Im letzten Jahr hatte Bodo Kirchhoff mit dem Roman „Widerfahrnis“ den Preis entgegengenommen.

    Weitere Informationen:
    Der Deutsche Buchpreis
    Shortlist 2017


    Von: Uli Gäßlein

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