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    Spiel des Jahres 2019

    05.09.19

    Just one … two … three …

    "Just One"-Autor Bruno Sautter und Staatsministerin Monika Grütters
    © Spiel des Jahres e. V.

    Vor 40 Jahren wurde die Auszeichnung "Spiel des Jahres" erstmals verliehen, damals gewann das Spiel "Hase und Igel", und dessen Autor David Parlett bekam den Preis von Bundesfamilienministerin Antje Huber überreicht. In diesem Jahr hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Auszeichnung an den "Just One"-Autor Bruno Sautter übergeben. In ihrer Rede betonte Grütters die Bedeutung des Kulturgutes Spiel: "Die Lust am Austausch, die Freude an der Geselligkeit und der sozial integrativen Kraft der Brett- und Kartenspiele ist ungebrochen. Mit der Auszeichnung Spiel des Jahres werden mit qualitativ hochwertigen, inspirierenden und bereichernden Spielen wichtige Impulse gesetzt", so die Staatsministerin für Kultur und Medien. "Analoge Spiele stärken den Teamgeist und verbinden Generationen miteinander". Mit ihrer kenntnisreichen Rede stieß die Staatsministerin am 22. Juli 2019 in Berlin auf viel Beifall.

    Der Jury-Vorsitzende Harald Schrapers kommentiert die Preisfindung zum "Spiel des Jahres" und zum "Kennerspiel des Jahres" folgendermaßen: "Die Stars des diesjährigen Spielejahrgangs sind die kleinen Spiele für die unbeschwert unterhaltsamen Erlebnisse. Ohne großen Aufwand, an jedem Ort, egal ob mit der Familie, in der Nachbarschaft oder im Kollegenkreis: die für das Spiel des Jahres nominierten Titel begeistern sofort. […] Was fehlt? Es gibt kein ,großesʻ und thematisches Brettspiel mit mittlerem Einstiegsniveau, denn da war bei den Neuerscheinungen nichts Herausragendes zu entdecken."

    So skizziert die Kinderspiel-Koordinatorin Sabine Koppelberg den aktuellen Jahrgang: ",Beim nächsten Mal wird alles besser!ʻ Mit diesem frommen Wunsch sind wir acht Jurymitglieder*innen für das Kinderspiel des Jahres 2019 im vergangenen Herbst in die Sichtung des neuen Jahrgangs gestartet. Und zum Glück sind wir nicht enttäuscht worden. Ganz im Gegenteil: Nach einem schwachen Jahrgang 2017/2018, in dem wir erstmals nur acht statt zehn Spiele auf unsere Empfehlungsliste gesetzt haben, konnten wir im aktuellen Jahrgang 2018/2019 aus dem Vollen schöpfen. […] Thematisch haben diesmal eindeutig Spielideen rund um heimische und exotische Tiere die Schnüffelnasen vorn. Daneben begegnen den Spielern aber auch jede Menge knuffiger Monster und heldenhafte Figuren aus alten und märchenhaften Zeiten."

    Das "Kinderspiel des Jahres 2019" wurde bereits am Montag, 24. Juni 2019, in Hamburg verkündet.
     

    "Kinderspiel des Jahres 2019"

    TAL DER WIKINGER von Wilfried und Marie Fort (Verlag: Haba, Bad Rodach)
    Taktisches Geschicklichkeitsspiel für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren; Spieldauer ca. 20 Minuten

    Begründung der Jury:
    Losspielen will jeder – allein wegen des bildhübschen Materials kann jeder. Loskegeln kann auch jeder. Da fliegen die Fässer, da ist die Freude groß. Die Finessen lernt man hier quasi Knall auf Fall. Und wenn es mal danebengeht, steigert das nicht den Frust, sondern nur noch den Ehrgeiz für eine weitere Partie. Wie das Autorenpaar Fort im "Tal der Wikinger" zugleich Geschick und taktisches Denken herausfordert, ist in seiner Mischung so einzig- wie neuartig.

    Nominiert waren ebenfalls:

    FABULANTICA von Marco Teubner (Verlag: Pegasus Spiele, Friedberg)
    Lauf-Merkspiel für 2 bis 5 Spieler ab 6 Jahren; Spieldauer ca. 20 bis 30 Minuten

    GO GECKO GO! von Jürgen Adams (Verlag: Zoch, Fürth)
    Wettlaufspiel für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren; Spieldauer ca. 20 Minuten


    "Spiel des Jahres 2019"

    JUST ONE von Ludovic Roudy und Bruno Sautter (Verlag: Repos Production, Brüssel; VertriebAsmodee, Essen)
    Lustiges Partyspiel für 3 bis 7 Spieler ab 8 Jahren; Spieldauer ca. 20 Minuten

    Begründung der Jury:
    Just One ist insbesondere durch seine Einfachheit genial. Es sticht dadurch hervor, dass es einen ungemeinen Sog entwickelt: Wer es in der Öffentlichkeit spielt, wird schnell Schaulustige anziehen, die am liebsten gleich mitspielen wollen. Und das machen diese dann oft auch, denn die Einstiegshürde ist so niedrig, dass jeder sie problemlos überwinden kann. Ein Geistesblitz kommunikativer Spielfreude, der in jeder Runde einschlägt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

    Nominiert waren außerdem:

    L.A.M.A. von Reiner Knizia (Verlag: Amigo, Dietzenbach)
    Schnelles Kartenablegespiel für 2 bis 6 Spieler ab 8 Jahren; Spieldauer ca. 20 Minuten

    WERWÖRTER von Ted Alspach (Verlag: Ravensburger, Ravensburg)
    Rollenbetontes Wortratespiel für 4 bis 10 Spieler ab 10 Jahren; Spieldauer ca. 10 Minuten


    "Kennerspiel des Jahres 2019"

    FLÜGELSCHLAG von Elizabeth Hargrave (Verlag: Feuerland, Eppstein-Bremthal)
    Ornithologisches Optimierspiel für 2 bis 5 Spieler ab 12 Jahren; Spieldauer ca. 40 Minuten

    Begründung der Jury:
    Brettspiele und Vogelkunde – also doppelt unsexy und angestaubt? Mitnichten! "Flügelschlag" präsentiert sich nicht mit zerzaustem Federkleid, sondern ist frisch und en vogue. Thematisch liebevoll und redaktionell sorgsam feingeschliffen: Hier hat Autorin Elizabeth Hargrave ein nahezu makelloses Gesamtkunstwerk geschaffen. Eingängige Spielmechanismen, ein schnörkelloser Ablauf und eine hohe Taktung wichtiger Entscheidungen machen Flügelschlag zu einem wahren Überflieger.

    Nominiert waren ebenfalls:

    CARPE DIEM von Stefan Feld (Verlag: alea/Ravensburger, Ravensburg)
    Strategisches Stadtbaupuzzle für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren; Spieldauer ca. 45 bis 75 Minuten

    DETECTIVE von Ignacy Trzewiczek, Przemysław Rymer, Jakub Łapot (Verlag: Portal Games/Pegasus Spiele, Friedberg)
    Innovatives Detektivspiel für 1 bis 5 Spieler ab 16 Jahren; Spieldauer ca. 120 bis 240 Minuten

    Weitere Informationen: www.spiel-des-jahres.de

     


    Von: Matthias Kluge; Pressematerial Spiel des Jahres

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